Medizinische Evakuierung von schwerverletzten Kinder aus Gaza
Wir bringen Kinder aus dem Gazastreifen zur medizinischen Behandlung in europäische Spezialkliniken.
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Am 15.11.2025 konnten wir sieben schwerstverletzte Kinder mit ihren Müttern aus dem Gazastreifen in europäischen Spezialkliniken evakuieren. Die Kinder sind Opfer von Bomben- und Granateinschlägen und Beschuss, sowie den daraus resultierenden Gebäudeeinstürzen und Bränden. Die Evakuierung erfolgte mit Ambulanzen über einen Anrainerstaat, wo die Erstversorgung vor dem Rettungsflug des deutschen Teams stattfand. Wir freuen uns sehr, dass diese Kinder, die an schweren Verbrennungen, Amputationen und Lähmungen der unteren Extremitäten, sowie massiven inneren Verletzungen und Schädelhirn-Traumata leiden, nun endlich evakuiert werden konnten. Die Genehmigungs- und Vorbereitungsprozesse für solche Transfers sind enorm aufwändig und dauern leider oft viele Wochen und Monate. Das ist eine lange Zeit. Zeit, die diese Kinder nicht haben. Viele, der Kinder haben Elternteile und Geschwister verloren und kämpfen neben ihren körperlichen Verletzungen mit schweren psychischen Traumata. Den Kindern stehen nun sehr viele Operationen und medizinische Rehabilitation bevor, aber die Prognosen sind gut. In wenigen Monaten werden fast alle (tlw. mit Prothesen unterstützt) wieder laufen können. Die furchtbaren Verstümmelungen werden großteilig versorgt sein, nur die vielen großen Narben werden bleiben. Auf Ihren Körpern und auf Ihrer Seele. Die beteiligten Teams haben mit Hochdruck an dieser Mission gearbeitet und wir sind alle sehr froh, dass diese Kinder jetzt in Sicherheit und in guten versorgenden Händen sind. Solche Missionen sind möglich, wenn viele fantastische Menschen, Freiwillige und Mandatsträger, Ärzte, Sanitäter, Logistiker, Piloten, Fahrer, Kümmerer, Sponsoren und sonstige Menschen, die gegen politische, finanzielle und sonstige Hürden zusammenarbeiten, um Kindern eine Zukunft zu ermöglichen. Kinder, die die Probleme austragen müssen, die Erwachsene verursacht haben- ohne Rücksicht auf ihr Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Wir machen weiter und kämpfen für jedes einzelne Kind.
Das alles kostet leider viel Geld- auch wenn fast alle ehrenamtlich an diesen MedEvacs arbeiten, kosten solche Missionen viel Geld (Flugzeug-Chartergebühren, Kerosin, Gebühren, Tranfers, med. Material)
Bitte helfen Sie uns, dass noch wir noch weitere Missionen fliegen können.